Schlepper in eigener Regie

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Re: Schlepper in eigener Regie

Post#11by Carpfanger » 13. Jan 2017, 22:25

Tja, der Wahnsinns-Elektronik-Hype bin ich auch nicht grad, aber in diesem Fall hat es geklappt.

Hier die Winde im aktuellen Zustand. Die Rolle habe ich aus Ø30 Polyamid gedreht. Durch die großen Zahnräder entwickelt die Winde eine enorme Kraft. Die Drehzahl ist angenehm gering und wirkt im Verhältnis zur Schiffsgröße angemessen.
Der Clou: Die Figur steht nicht nur daneben, nein, sie ist mit Federn präpariert und bewegt sich analog zur Drehbewegung der Winde, so dass der Anschein entsteht, als würde der Matrose die Winde drehen.
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Der Schraubenkopf im Deck wird später durch ein aufgeschossenes Tau getarnt.
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Re: Schlepper in eigener Regie

Post#12by Carpfanger » 18. Jan 2017, 23:22

Die Poller, die ihr oben im Bild seht, waren auch so eine Idee, die ich mal hatte.

Grundüberlegung: Wie kann ich ein Deck festschrauben, ohne dass man Schraubenköpfe sieht?
Lösung: An die Poller unten einen Ansatz drehen und Gewinde schneiden.

Der Poller rechts aus Messing ist eben so einer mit Gewinde. Die anderen aus Alu mit Zapfen zum einkleben dienen nur der Optik.
Die "Bleche" entstanden aus 1mm Kunststoffplatte.

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Re: Schlepper in eigener Regie

Post#13by Dicker » 19. Jan 2017, 08:16

Ja, Ideen muss man haben, toll gemacht.
Es grüßt der Frank aus Leipzig
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Re: Schlepper in eigener Regie

Post#14by gnoib » 23. Jan 2017, 00:19

Poller, selbergedreht ?
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Re: Schlepper in eigener Regie

Post#15by Carpfanger » 23. Jan 2017, 20:55

Danke Frank.

Ja Gue, die Poller sind selbst gedreht.

Als Vorlage dienten mir welche von der Revell Snowberry in 1/72, die habe ich einfach umgerechnet, und das passte ganz gut.
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Re: Schlepper in eigener Regie

Post#16by Carpfanger » 13. Mar 2017, 12:16

Hier der Ruderstand, Innenansicht. Das ganze wird außen noch mit Plastiksheet und Fenstern verkleidet.
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Ruderstand von vorn. In den Hohlraum unten wird der Empfänger eingebaut. Die kleine Ausfräsung links ist für den Ein- Ausschalter vorgesehen.
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Seltsam, je länger ich das betrachte, desto mehr erinnert mich das Design an einen Tresen in einer Strandbar. Wie ich da bloß drauf kam... ;)
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Re: Schlepper in eigener Regie

Post#17by Schlossherr » 13. Mar 2017, 18:20

Der Vergleich ist nicht von der Hand zu weisen Thorsten.......wahrscheinlich verfrühte Sommersehnsüchte, oder?

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..aber noch sind die Eisheiligen nicht vorbei......
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Gruß
Michael
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Re: Schlepper in eigener Regie

Post#18by Carpfanger » 15. Mar 2017, 21:11

Sommersehnsüchte oder Bierdurst - das ist hier die Frage. (Frei nach William Shakespeare)

Der Fockmast mit Ladebaum und improvisierter Beleuchtung. Alles noch sehr grobschlächtig, aber ich will endlich aufs Wasser.
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Re: Schlepper in eigener Regie

Post#19by Carpfanger » 17. Mar 2017, 21:54

Auf geht`s, die erste Werftfahrt stand heute an. Der Möhnesee war schon ganz schön kabbelig und die Wellen waren teils höher als die Bordwand. Dazu eine ungewöhnlich starke Unterströmung. Nur mit Mühe und den letzten MAh im Akku konnte ich mich noch aus einer kleinen Bucht freifahren. Aber das kann doch einen Seemann nicht erschüttern...
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Man glaubt ja gar nicht, wieviel Wasser sich in so einer Bilge sammeln kann...


Das Ruderhaus ist verkleidet und die vorderen und achteren Aufbauten sind im Käseschachtelprinzip erstellt.
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Sagt mal, wie verlegt ihr eure Antennen: Innerbords oder außerbords? Und was würdet ihr mir hinsichtlich Gewässer und Modell dazu raten?
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Re: Schlepper in eigener Regie

Post#20by Schlossherr » 17. Mar 2017, 23:26

Hallo Thorsten,
flotte Fahrt, im Verhältnis hochgepeitschte Wellen für das kleine Boot, alle Achtng.
Zum ersten Teil Deiner Frage solltest Du uns verraten, ob Du schon auf 2,4 GHz verkehrst oder noch mit Langantenne aus dem 40 MHz.

...und den zweiten Teil des Satzes verstehe ich nicht wirklich ;)

PS.: das Modell hat eine wunderschöne und elegante Rumpfform..harmonisch sieht das aus, gefühlsmäßig (bitte entschuldige mich hier) allerdings niemals wie ein Schlepperrumpf.....
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Gruß
Michael
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