Bayerische S 3/6

Eisenbahnen und Anlagen aller Spuren und aus allen Materialien
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Re: Bayerische S 3/6

Beitrag#41von Schlossherr » 7. Jan 2017, 21:34

Gute Idee Frank, mach mal weiter so mit dem Aussondern, den Vergleichsbildern und Deinen nachgebauten filigranen Teilen.
Das ist das Einzigartige an Deinem Baubericht der BR 52 S3/6...habe mir in anderen Foren auch andere Bauberichte angesehen (z.B. bei den Lustigen...)......ich weiß von was ich spreche (schreibe).

Einen Trost habe ich aber:
wenn Du weiterhin alle kleinen und kleinsten Teile nachbauen willst...weil die Baukastenteile nicht stimmig sind...so werde ich noch lange hier dem Baubericht als Abendlektüre folgen können.....
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Re: Bayerische S 3/6

Beitrag#42von Dicker » 8. Jan 2017, 22:25

Bei den "Lustigen" hab ich auch mal geschaut, am besten gefällt mir da der Bericht von "AVI", doch leider gehts da nicht weiter.
So, damit Deine Abendlektüre nicht in Vergessenheit gerät, mal hier weiter im Text. Die Frage war jetzt, wie lackiere ich den
Kessel, ohne ihn irgendwo aufzulegen. Dazu schraubte ich mir an die untere "Blindseite" zwei Leisten.

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Mit zwei Klammern auf dem Drehteller fixiert - steht wie ne Eins.

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Nun noch die Tür schützend abgeklebt ...

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... und ich könnte wieder begrünen.

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Re: Bayerische S 3/6

Beitrag#43von Dicker » 9. Jan 2017, 22:51

Nun ging es wieder zurück zum Fahrgestell und da fiel schon wieder ein Fehler sofort ins Auge - die Führungen der
Schubstangen sind falsch. Auf dem Bild links, wie es sein sollte, recht von der Bauanleitung vorgegeben.

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Hier kann man diese Manschette und deren Lage ganz gut erkennen.

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Ok, dann weich ich eben von der Bauanleitung wieder ab und schustere nur das grobe Grundgerüst zusammen. Ab hier an wird
der Weiterbau etwas komplizierter, denn nun greift eins ins andere und jeder Veränderung meinerseits wirkt sich auf die anderen
Baugruppen aus.

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Ich hab nur das nötigste gebaut, nur um mir mal einen Gesamteindruck zu schaffen.

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In der Zwischenzeit war nun auch der Kessel soweit trocken.

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Nun konnte ich mal alles grob zusammensetzen, natürlich nur mal zur Probe.

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Um mit dieser Baugruppe, also der Lok, weiter zu kommen, muss als nächstes der Führerstand fertiggestellt werden.
Dazu muss aber der Standkessel fertig sein und eingesetzt werden. Doch hatte ich zu diesem Zeitpunkt schon wieder
andere Ideen am Führerstand und auch noch nicht das richtige Material für den Standkessel.
Alle Leitungen, welche am Original aus Kupfer sind, sollten am Modell aus aufgewickelten Messingdraht nachgebildet
werden und dann kupfern angepinselt. Albern!! Ich verwende passende Kupferrundprofile. Aber dazu später mehr.
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Re: Bayerische S 3/6

Beitrag#44von Schlossherr » 9. Jan 2017, 23:58

Hallo Frank....hast Du die Räder nur mal wahllos genommen.....haben die teilweise nicht Speichengewichte, ich glaube zumindest bei den Großen....
Was sagt der Fachmann?

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Urheber/Quelle

Übrigens: sehr gefallen mir auch die in den Bericht eingestreuten Bilder des Originals....ich hoffe, da kommen noch Einige ;)
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Re: Bayerische S 3/6

Beitrag#45von Dicker » 10. Jan 2017, 08:52

Moin Moin, die Räder lass ich erstmal komplett außer acht. Natürlich gibt es da auch Gewichte, welche auch mitgeliefert wurden.
Diese werden auch noch angebaut. Auch werden noch die Radkränze "gestutzt", muss mir nur noch einfallen lassen, wie. Am besten
wäre natürlich runterfräsen, doch bin ich maschinell nicht für Metall ausgestattet.
Originalbilder wirst Du noch reichlich sehen, hab damals gut 100 Stk. gemacht. Leider wusste ich zu der Zeit noch nicht, was ich
alles an Bildmaterial im Detail brauch, deswegen hab ich noch gefühlte 200 Bilder zu wenig.
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Re: Bayerische S 3/6

Beitrag#46von Dicker » 10. Jan 2017, 21:04

So Freunde, nun hab ich die Lok zur Seite gestellt und mich mal dem Tender zugewand. Hier mal ein Bild aus der Bauanleitung,
wie er im Modell aussehen soll.

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Was da natürlich sofort auffällt, viele, viele Nagelköpfe.
Und wie schaut nun das Original aus?

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Das sieht nach reichlich Eigenleistung und Arbeit aus.
Der Aufbau des Grundgerüst des Tenders ist ganz unspektakulär, ich spar mir mal Bilder, wie man Holzplatten zusammenleimt.
Die Seitenwände des Kohlenkastens sollen auch zusammengenagelt werden ...

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Ich hab die Messingplatten aufgeleimt, ohne die störenden Nagelköpfe.

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Ich sollte noch erwähnen, auch wenn beim Modell nicht vorgesehen, hab ich die vorderen Ecken abgerundet.

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Hier am Original ganz gut zu sehen.

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Re: Bayerische S 3/6

Beitrag#47von Carpfanger » 10. Jan 2017, 21:10

Wie sang schon Elvis? "Love me - Tender..." :)

Auch hier wieder sehr schön die von Michael bereits erwähnte Kombination mit Originalfotos.
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Re: Bayerische S 3/6

Beitrag#48von Dicker » 10. Jan 2017, 22:36

Die Originalbilder sind schon sehr wichtig, da sich mein Bau mehr nach ihnen, statt nach der Bauanleitung richtet.
Nun gings wieder an, für mich ungewohnte, Blecharbeiten. Die Seitenwände sollten nicht so zerstückelt sein, wie
von der Bauanleitung vorgegeben, also wurde alles aus dem ganzen zurechtgeschnitten.

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Nun gab es hier ja jede Menge Nieten, da griff ich doch lieber zum Kopierrad. Maße anzeichnen und das Rad konnte
Fahrt aufnehmen.

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Die Seiten hab ich etwas großzügiger geschnitten und später am Modell entfernt.

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Nun sieht man hier am Modell diese schrägen Nasen, welche den Verlauf des Kohlebunkerboden anzeigen. Genau da müssen,
wie oben am Original zu sehen, die Nieten sitzen.

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Um dies auch hinzubekommen, bediente ich mich einer Konturenlehre ...

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... welche mir beim einsetzen den genauen Verlauf gab.

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Bevor was verrutscht, schnell auf Papier übertragen ...

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... und eine Schablone gemacht.

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Zwischenzeitlich kam auch mein 0,1mm Messingmaterial, welches ich für die Seitenwände nutzen wollt.

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So richtig traute ich mich da noch nicht ran und beschäftigte mich erstmal weiter mit dem Kohlebunker. Neben den Abschlussleisten
oben kamen noch Kleinigkeiten dazu.

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So, für heute tun mir vom schreiben die Pfoten weh, morgen gehts weiter. Bleibt schön neugierig.
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Re: Bayerische S 3/6

Beitrag#49von Carpfanger » 10. Jan 2017, 22:57

Neugierig bin ich allemal, wie es weiter geht!

Die Nietenimitation mit dem Kopierrad find ich genial, kannte ich noch nicht!
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Re: Bayerische S 3/6

Beitrag#50von Schlossherr » 11. Jan 2017, 00:29

ein Kopierrad aus der Schneiderwerkstatt ist mir geläufig, auch die Verwendung um Nietenbänder in Metall zu radeln.
Allerdings schaut Dein Radl so aus, als könne man den vorderen Teil auswechseln.......wenn ja, hast Du eine Bezugsquelle für dieses Werkzeug?
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