Snowberry vom Dicken

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Snowberry vom Dicken

Beitrag#1von Dicker » 10. Mär 2015, 11:43

Wie bereits angedroht, reiche ich hier einen Baubericht der "Snowberry" von Revell nach.
Ich habe dieses Modell nur aus dem Karton gebaut, ohne Ätzis oder sonstige Zubehörteile.
Begonnen hab ich im Dezember letzten Jahres und in relativ kurzer Zeit auch beendet.

Ok, ich will Euch hier nicht mit Geschichte nerven, dafür gibt es ja Tante Guggel. Deswegen
gehts gleich mit Bildern los.

Der Rumpf selber besteht aus 4 Teilen.

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Die Passgenauigkeit des Bausatzes ist, na sagen wir mal, ungenügend. Dies merkt der Erbauer
schon beim Zusammen setzen der Rumpfschalen. Doch da ja man eh dort spachteln muss, ist
das auch halb so wilde.

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Bitte habt etwas Geduld, ich bin nicht grad ein großer Schreiberling und werd den Baubericht
etwas unterteilen.

Ach ja, die Verstrebungen im Rumpf sollten ersetzt oder versteift werden, denn die gelieferten
dünnen Plastestreifen bringen überhaupt nix.
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Re: Snowberry vom Dicken

Beitrag#2von Dicker » 10. Mär 2015, 16:12

In der Zwischenzeit, in der der Spachtel trocknet, gings mal an die Decks. In der "Premium Edition"
der Snowberry sind ja selbstklebende Holzdecks bei, hier muss ich selber was tun. Also verabreichte
ich den Decks ein kräftiges, schwarzes Washing. Heißt doch so? Naja, also mit dem abgetupften
schwarzen Pinsel drübber. ;)

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Nun an die Wand gebammelt ...

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... und anschliesend mit Ocker drübber.

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Ich denke mal, sieht bissl besser aus als so ein deurchgängiges sauberes Ocker.
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Re: Snowberry vom Dicken

Beitrag#3von Dicker » 10. Mär 2015, 21:09

Nun wieder zum Rumpf. Nachdem alles verschliffen war, hab ich das Unterwasserschiff lackiert.
Da gibts kein Bild, ist aber wahrscheinlich auch nicht dramatisch. Als dieses nun trocken war,
Überlegte ich, wie kann ich die Stöße der Rumpfplatten bissl hervorheben. Also, kurzer Prozess,
Schwarz in die Gun und einfach mal drauf los gesprüht.

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Und jetzt gehts einfach mit der Rumpffarbe drübber.

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Während der Trockenpause hab ich schon paar Kleinigkeiten zusammen gebaut und gleich gebrusht.

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Der Rumpf ist nun trocken und die große Abklebeorgie konnte beginnen.

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Und so sah dann das typische Snowberry- Rumpf - Muster aus.

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Nun der Gang in den Keller und ordentlich Klarlack matt drübber.

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An dieser Stelle mal nen Tipp, falls jemand den Bau noch vor sich hat. Vor dem lackieren des Rumpfes unbedingt die
Größe der Bullaugenlöcher überprüfen. Da kommen nach dem lackieren noch Klarsichtfenster rein und die sind wesent-
lich größer als die Löcher. Das heißt, die Löcher müssen vergrößert werden. Macht man es nach dem lackieren, kann
die Farbe drumrum abblättern.
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Re: Snowberry vom Dicken

Beitrag#4von gnoib » 11. Mär 2015, 03:24

Sehr sauber Frank, wie lang ist die Dame ?
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Re: Snowberry vom Dicken

Beitrag#5von Dicker » 11. Mär 2015, 10:36

Vielen Dank für Dein Interesse und Lob. Die Dame ist 84cm lang, also doch ganz beachtlich der Kahn.

Die Trocknungspausen lassen sich ja immer gut nutzen, sich anderen Teilen zu widmen. Also gings nun
an den ersten Aufbau. Ich versuche immer die einzelnen Komponenten so weit wie möglich zusammen
zu bauen und gleich zu brushen, spart viel Abkleberei am Kahn. Man sollte nur die Klebestellen, welche
noch benötigt werden wieder von der Farbe reinigen. Wegen Klebehalt und so.

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Nun können auch gleich die ersten Geländer fertig gestellt werden und da testet Revell schon sehr stark
die Geduld des Erbauers. Die Geländerstützen sind ja gesetzt und für die Läufe sind diese 1mm Plast
Profile beigelegt.

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Ich hab die erst mal grundiert, was ja später den Farbauftrag enorm erleichtert.

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Und nun die erste Geduldsprobe, die Läufe aus diesen Profilen in Länge schneiden und zwischen die Stützen
passen. Hier ist auch ne ruhige Hand von Nöten, denn die Läufe wollen ja auch etwas in Position gehalten
werden, bis der Kleber "greift". Das aller Größte allerdings, die Abstände der Stützen variieren, so das jeder
Lauf einzeln eingepasst werden muss.

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Hier mal wieder nen Tipp, Messingstützen mit 2 Durchläufen kaufen und man spart viel Zeit und am Ende siehts
auch besser aus.
Aber ich wollt ja reineweg nur aus dem Karton bauen. Hier hab ich mein Vorhaben das erste Mal bereut.
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Re: Snowberry vom Dicken

Beitrag#6von Dicker » 11. Mär 2015, 10:57

Zwischenzeitlich gings am Rumpf weiter mit dem Aufbringen der Decals.

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Und weil ich nun einmal da vorne zu tun hab, gleich noch die Anker dran.

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Ruder und Schraube haben nun auch ihren Platz gefunden.

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Hier kann man etwas vom "verschmutzten" Farbauftrag sehen, der ja auch so gewollt ist.

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Da ich, wie oben schon beschrieben, das Einpassen der Bullaugen-Klarsichtteile verpasste, musste ich im
Nachhinein die Aussparungen vergrößern.

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Re: Snowberry vom Dicken

Beitrag#7von Dicker » 11. Mär 2015, 15:33

Nachdem nun mit viel Geduld die Geländer am Aufbau fertig sind, ich auch nicht mehr in den
Rumpf muss, wurde es Zeit, die vorbereiteten Decks einzubauen. Dazu muss auch der Aufbau
mit verklebt werden, da dieser unter das obere Bugdeck kommt. Im Verlauf der Arbeiten stellt
man sehr schnell fest, das auch hier etwas nach geholfen werden muss.

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Auch hier hab ich wieder einen Tipp. Bevor man die Decks einbaut, sollte man mal in der Bauanleitung
weiter blättern, bis hin zu den Abspannungen von Mast und Schornstein. Es bietet sich jetzt noch an, die
Stellen auf den Decks zu markieren, gleich kleine Löcher zu bohren und kleine Splinte einzusetzen. Beim
späterem Abspannen kann man dann doch etwas straffer dran zerren.


Hier schaun wir noch mal auf die Decks und den Aufbau von achtern und man kann erkennen,
das Geländer sieht doch halbwegs passabel aus.

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Nun kann man auch schon mal die ganzen Kleinteile auf dem Aufbau anbringen.

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Re: Snowberry vom Dicken

Beitrag#8von Dicker » 11. Mär 2015, 23:11

So, zum Abschluß des Tages nun noch ein Blick zur Ankerwinde plus Kette.
Ach ja, trotz, das ich Standmodelle prinzipiell nicht altere, musste ich trotzdem mal meine
neuen Mittelchen für Rost testen, bot sich einfach mal am Anker an.

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Zu guter Letzt noch mal ne Gesamtansicht der bisherigen Baufortschritte. Ich denke mal, hier
kann man auch die Größe des Kahns besser einschätzen.

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Re: Snowberry vom Dicken

Beitrag#9von Dicker » 12. Mär 2015, 10:53

Nun hab ich das Bugdeck noch mit paar Kleinigkeiten komplettiert und es geht dann sofort am
Mittelaufbau weiter.

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Hier kann ich auch mal was zur Qualität der zeigen. Links sieht man ganz deutlich, das sich die
Gussformen nicht zu 100% abgedeckt haben. Nur durch Nacharbeit der Teile kann man sie zum
weiterem Bau verwenden. So zieht es sich durch den kompletten Bausatz.

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Nach viel Filigranreinigung kann man dann die Granaten in ihrer Kiste platzieren.

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Und weiter kann es gehen am Mittelaufbau.

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Re: Snowberry vom Dicken

Beitrag#10von Dicker » 12. Mär 2015, 15:14

Nun mal wieder was zur Passungenauigkeit. das hier das Dach verzogen ist, ist halb so wilde,
da gabs bzw. gibts noch schlimmeres.

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Aber das es nicht mal über die Bauteile reicht, ist dann doch schon etwas doof.

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Gegen das Verziehen helfen beim Kleben Klammern und Gewichte.

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Aber bei der größeren Lücke musste ich dann doch schon mal in die Resterkiste greifen
und bissl Poly zurecht schnitzen.

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