SMS Großer Kreuzer Fürst Bismarck

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Re: SMS Großer Kreuzer Fürst Bismarck

Beitrag#31von Fuzzy » 18. Dez 2013, 15:59

Wenn du das so siehst Hans muß ich die Konsquenzen daraus ziehen.
Lob brauche ich nicht denn das tue ich zuweilen selbst,nämlich dann wenn mal wieder etwas auf Anhieb geklappt hat und Fragen stellen bzw.beteiligen willst/will sich keiner oder immer nur die gleichen.
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Re: SMS Großer Kreuzer Fürst Bismarck

Beitrag#32von I.AO † » 18. Dez 2013, 16:07

Ja bei unserer begrenzten Mitgliederzahl tauchen leider immer die gleichen auf .
Wobei ich mich wundere das bei den relativ fielen Aufrufen nicht mehr Wortmeldungen erscheinen , aber man kann ja keinen zwingen zu Schreiben .
Ich hoffe das du uns weiter mit deinen Qualifizierten Beiträgen erfreust .
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Re: SMS Großer Kreuzer Fürst Bismarck

Beitrag#33von Fuzzy » 18. Dez 2013, 19:52

Nachdem ein Teil der Beschläge fertiggestellt war ging´s weiter mit der Kernausstattung,und zwar mit den Barrings.
So nennt man die Träger und Stützen die sich weit oberhalb des Hauptdecks befinden, über den Köpfen der Matrosen.

Darauf lagerten die Beiboote.Schiffe im Auslandsdienst waren in der Regel mit einer größeren Anzahl davon ausgerüstet weil die meisten Hafenstädte,die so ein Dampfer anlief, nicht solche Städte waren wie wir sie heute kennen,mit Kaimauern ,Anlegeplätzen und tiefen Fahrrinnen.

Sie mußten vor dem Hafen auf Reede gehen und dort Anker werfen.Alle was so ein Kriegsschiff benötigte um in Betrieb zu bleiben mußte mit diesen Booten mühseelig heran geschafft werden.
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Meine Barring mußte natürlich auch demontierbar sein sonst wäre der große Deckel in der Mitte des Modelles umsonst gewesen.
Das bedeutet die Barring mußte einigermaßen robust sein,dabei aber nicht zu schwer um die Topplastigkeit nicht zu erhöhen.

Zuerst habe ich alle relevanten Decksaufbauten montiert und dann eine Barring aus Holzstäbchen simuliert.Diese Konstruktion wurde vermessen und von den Teilen die schwierig herzustellen sind,Ätzteile angefertigt.
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Aus diesen geraden und gebogenen Blechstreifen wurden U-Profile.

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dann noch alle Einzelteile miteinander verbinden,verputzen und grundieren.
Nachdem nun feststand wo genau die einzelnen Träger verlaufen, wurden die Stützen gesetzt.
Unten mit einem 1,5er Gewinde versehen sind sie durchs Deck gesteckt und verschraubt.

Vorher habe ich vorsichtshalber noch Buchsen aus Messingrohr eingezogen damit das Holz des Decks nicht ausfransen kann.
Danach mußte der Deckel zwar noch einmal lackiert werden aber das war mir die Sache wert.
Nun sind sie fest am Deckel verschraubt, können nicht verloren gehen oder abbrechen.


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Re: SMS Großer Kreuzer Fürst Bismarck

Beitrag#34von I.AO † » 19. Dez 2013, 12:30

Günther , wen ich mir das Bild mit den Beibooten so betrachte , machen wir uns zufiel Arbeit mit dem Ausbau , es würde nach dem Foto ausreichen das Zugehör rein zu legen .
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Re: SMS Großer Kreuzer Fürst Bismarck

Beitrag#35von Fuzzy » 19. Dez 2013, 14:30

Kommt drauf an was du mit deinem Modell darstellen willst.
Manche decken ihre Beiboote mit einer Persenning ab und sparen sich damit eine Menge Arbeit.Das heißt aber nicht das das Schlecht aussehen muß.
Andere altern ihre Modelle,so richtig peckig,mit Rost und allem was dazu gehört.
Bei meinen liegen manchmal Taurollen rum oder irgendwelche Türen bleiben offen.
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bei einigen kannst du dierekt ins Kartenhaus blicken und siehst dort Tisch und Karten.

Wie´s in der Realität oft ist.
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Re: SMS Großer Kreuzer Fürst Bismarck

Beitrag#36von I.AO † » 19. Dez 2013, 20:04

Mit dem Altern habe ich so meine Probleme .
Den Schiffe der Marine wurden eigentlich immer sehr gut gepflegt , vor allen in Heimatgewässern . Bei längeren Fahrten zu schulungszwecken und auf Station in den Kolonien musste der zustand der Schiffe ebenfalls vorbildlich sein da sie den Staat bzw. den Kaiser vertraten .
Gewisse Spuren der Alterung bei Kaiserlichen Schiffen dürften nur einige wenige am Anfang des Krieges ( zb . SMS Dresden , SMS Emden und SMS Königsberg ) und die Internierten gehabt haben .
Auch bei den Handelsschiffen der damaligen Zeit vor allen wen es um Größere Reedereien geht bezweifele ich diesen gammle Zustand .


Deine Stationsjacht sieht gut aus .
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Re: SMS Großer Kreuzer Fürst Bismarck

Beitrag#37von Fuzzy » 20. Dez 2013, 18:30

Hast ja im prinziep recht Hans aber wie ich schon schrieb:
Kommt drauf an was du darstellen willst.Bild

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Ist zufälligerweise FüBi
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Re: SMS Großer Kreuzer Fürst Bismarck

Beitrag#38von I.AO † » 20. Dez 2013, 19:01

Ein herrliches Fest , da kommt gleich das groß Reinemachen .
So ein Kohlefest wäre was für ein schönes Hafendiorama .

An gleichmäßige Lackierungen , bei den Schiffen der Zeit glaube ich allerdings auch nicht , die war wohl eher wolkig oder fleckig da die Farbe ja immer von Hand an gemischt wurde .
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Re: SMS Großer Kreuzer Fürst Bismarck

Beitrag#39von Fuzzy » 21. Dez 2013, 14:33

Im Rohbau fertige Barring.
Die Laufbrücke,aus einer Blechtafen mit der Laubsäge ausgesägt.Bild

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Es geht voran.Die beiden Bootskräne bestehen je aus zwei geätzen Schenkeln und sind durch die beiden Deckbleche zu einem sich nach oben verjüngenden Rechteck zusammen gelötet.
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Das zu diesem Zeitpunkt noch unaufgeräumte Innenleben.
Man sieht aber das der Zugriff zur Technik,dank des großen Deckels,problemlos ist.
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Re: SMS Großer Kreuzer Fürst Bismarck

Beitrag#40von I.AO † » 21. Dez 2013, 20:33

Günther , ist der rote Streifen lackiert oder geklebt ?
Falls geklebt mit was ?
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