Panzerkanonenboot SMS Wespe der kaiserlichen Marine

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Re: Panzerkanonenboot SMS Wespe der kaiserlichen Marine

Beitrag#21von Fuzzy » 26. Okt 2013, 09:56

Der Schraubenschutz war ein Teil bei dessen Herstellung es Probleme gab von denen ich nicht genau wußte wie sie gelöst werden sollen.
Beim ersten Modell,das bekanntlich ein reines Standmodell war, habe ich Holzleisten der Form entsprechend ausgesägt und die Einzelteile zusammen geklebt.
Bei Fahrmodell sollten sie aber stabiler sein,damit sie auch mal einen Knuff beim Transport oder auf dem Teich aushalten ohne sich dabei gleich in ihre Bestandteile auflösen.
Zuerst wurden Versuche gemacht Holzleisten zu biegen, nach Erfloglosigkeit aber eingestellt.Messingprofile wären eine Option gewesen,hätten aber Gewichtsprobleme mit sich gebracht und wurden ebenso wieder verworfen.

Resinteile in eine Form gießen, durch eine Drahtseele innen verstärkt,wollte ich versuchen.
Zuerst wurde nach Zeichnung der innere Umriß ausgesägt und auf einer Untelage befestigt.
Anschließend eine Holzleiste über Nacht gewässert und mit einem Lötkolben nach und nach um den Umriß gebogen,wobei das bereits in Form gebrachte Leistenstück so befestigt wird das es nicht mehr zurückfedern kann.

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Danach auf der Spanplatte festgeklebt, um alles eine Begrenzung gebaut und die dadurch enstandene kleine Kiste mit Siliconkautschuk gefüllt.

Die Sache mit der Seele aus Draht hat nicht hingehauen weil der, trotz sorgfältigem Biegen,ein Eigenleben entwickelt hat.

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Alle möglichen Tricks anwendend,in der Hoffnung es möge stabil genug sein, wurde die Scheuerleiste am Rumpf befestigt.
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Re: Panzerkanonenboot SMS Wespe der kaiserlichen Marine

Beitrag#22von I.AO † » 26. Okt 2013, 10:03

Hallo Günter ,

mal ne Frage , wozu sind die anderen Leisten die du da gegossen hast ?
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Re: Panzerkanonenboot SMS Wespe der kaiserlichen Marine

Beitrag#23von Fuzzy » 26. Okt 2013, 11:28

Für die Ummantelung der Messingstifte.
Habe auch den Platz innerhalb der Scheuerleiste ausgenutzt um ein paar mehr zu gießen,bei Bedarf.
Wer weiß für was man sie später einmal gebrauchen kann . ;)

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Natürlich entstehen beim Verputzen der Klebespuren Macken die erst nach einer neuerlichen Grundierung sichtbar werden.
Fazit:Schleifen,Schachteln,Grundieren usw.bis du zufrieden bist.
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Re: Panzerkanonenboot SMS Wespe der kaiserlichen Marine

Beitrag#24von I.AO † » 26. Okt 2013, 11:48

Ich hatte schon vermutet das es Beiboot Auflagen werden sollten .
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Re: Panzerkanonenboot SMS Wespe der kaiserlichen Marine

Beitrag#25von Fuzzy » 26. Okt 2013, 12:02

Der interessierte Leser wird gemerkt haben das es hier zugeht wie Kraut und Rüben,alles durcheinander.
Das liegt im wesentlichen an meiner Motivation,manchmal habe ich einfach keine Lust zum Schleifen und Spachteln und muß irgendetwas anderes tun,aber auch an den notwendigen Arbeitsabläufen.Manchmal liegt etwas zum Trocknen für einige Zeit im Heizungskeller.Um nicht darauf warten zu müssen bis es trocken ist wird eben an einem anderen Bauteil weiter gemacht,manchmal so lange bis es fertig ist.

Stellprobe.Als Decksabschlußkante verwende ich immer kleine Messingwinkel,die den Relingstützen viel mehr halt geben als wenn sie nur im Sperrholz stecken würden.
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Re: Panzerkanonenboot SMS Wespe der kaiserlichen Marine

Beitrag#26von gnoib » 26. Okt 2013, 15:15

Ausserordentlich toll
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Re: Panzerkanonenboot SMS Wespe der kaiserlichen Marine

Beitrag#27von Fuzzy » 27. Okt 2013, 11:47

Weiter geht´s mit dem Rumpf der seine erste Farbe erhalten soll.
Für Unterwasserrümpfe bei Schiffen der kaiserlichen Marine wird üblicherweise RAL 3011 braunrot verwendet.

Anreißen des Wasserpass,bei dem flachen Schiffsboden kein Problem,liegt wie ein Brett auf den Distanzklotz.
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weiß gespritzer Wasserpass,UW-Rumpf demaskiert.
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nächter Arbeitsgang:UW-Rumpf und Wasserpass bis Oberkante abkleben und alles was darüber liegt schwarz spritzen.
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Zwischendurch immer mal wieder ne Stellprobe um die Wirkung der während der Trocknungsfasen gebauten Teile zu prüfen,
hier Scheinwerferpodest und Maschinenraumoberlicht.

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Zuletzt geändert von Fuzzy am 27. Okt 2013, 12:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Panzerkanonenboot SMS Wespe der kaiserlichen Marine

Beitrag#28von Fuzzy » 27. Okt 2013, 14:17

Zweimal mußte der Rumpf noch bereichsweise abgeklebt werden.
Einmal außen,um den linoleumbelegten inneren Boden zu spritzen und dann noch einmal komplett alles damit das innere Schanzkleid weiß gespritzt werden kann.
Danach wieder eine Stellprobe,mit halbfertigem Mast,eingebauter Geschützredoute,Scheinwerferstand nebst Scheinwerfer und "Signalhorn".
Ruderstand und Positionslampen sind auch fertig
Wie die Holzdecks entstanden wird in diesem Faden beschrieben

http://www.modell-schiffbau.de/post2778.html#p2778


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Re: Panzerkanonenboot SMS Wespe der kaiserlichen Marine

Beitrag#29von Fuzzy » 29. Okt 2013, 12:50

Und weiter gehté mit der Detailierung des Modells oder genauer gesagt mit deren Vorbereitung.

Da waren zunächst die Schanzkleidstützen deren äußere Rahmen mit ihren Befestigungsblechen versehen werden mußte.
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Die Rahmen sind Ätzteile wie vieles auf dem Modell.
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Zusammenlöten,vom überschüssigen Zinn reinigen und zum Spritzen vorbereiten
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Re: Panzerkanonenboot SMS Wespe der kaiserlichen Marine

Beitrag#30von I.AO † » 29. Okt 2013, 15:58

Günther ,

ich hoffe das du die Herstellung der verschiedenen Waffen genauso gut zeigst .
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