Kleiner Kreuzer Condor der nie fertig wurde

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Re: Kleiner Kreuzer Condor der nie fertig wurde

Beitrag#21von I.AO † » 25. Dez 2013, 21:10

Günther , weist du wo das letzte Bild aufgenommen wurde ? Und das ist doch ein U-Boot Pivot oder ?
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Re: Kleiner Kreuzer Condor der nie fertig wurde

Beitrag#22von Fuzzy » 26. Dez 2013, 11:01

Zu eins:Ich weiß es nicht weil das Bild aus dem Russennetzt stammt.Allerdings gibts Pläne -besser gesagt Prinzieppläne von schlechter Qualität ,mit einer Beschriftung die vermuten lassen das sie holländischen Ursprungs sind. Der sauber aufgeräumte Hintergrund weist auch nicht gerade darauf hin das die Fotos in Russland entstanden sind.

Zu Zwei:Kann ich nicht beantworten,denn nach Durchsicht all meiner Fotos von Geschützen und den dazugehörigen Lafetten folgendes.
Die Lafettenhöhe richtet sich untedr anderem nach dem zur Verfügung stehenden Platz auf dem die Kanone aufgestellt werden soll,z. B.in der Kasematte eines Linienschiffs.Dort ist Raumhöhe eher begrenzt so das die Lafette von geringer Höhe sein muß damit die Rohrerhöhung ausreichend ist.Die Unterlafette muß aber auch so konstruiert sein das die Kanone bedienbar ist, ohne das die Geschützmannschaft beim Richten und Laden auf dem Boden liegen muß.

Ob es U-Boot Geschütze im klassischen Sinn gab bezeifle ich,zu vielfältig sind deren Ausführungen,von 5 cm bis 15 cm sind mir welche bekannt.


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Re: Kleiner Kreuzer Condor der nie fertig wurde

Beitrag#23von I.AO † » 26. Dez 2013, 12:47

Danke Günter für deine doch recht ausführlichen Antworten .
Bei dem Geschützunterbau gebe ich dir in gewisser weise recht , möchte allerdings darauf hin weisen das die Povits auf U-Booten (bis zum 10,5 cm) niedriger waren als auf Torpedobooten , zumindest bis die UToVs zum Einsatz kamen .
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Re: Kleiner Kreuzer Condor der nie fertig wurde

Beitrag#24von Fuzzy » 26. Dez 2013, 16:37

Vor gar nicht langer Zeit habe ich endlose Diskusionen mit einem "alten Hasen" geführt der fest und steif behauptet hat das bei allen großen Damfbeibooten die Kajüte hinten offen war.
Gemeinsam,vor allen Dingen duch den Austausch von Fotos,sind wir zu folgenden Ergebnis gekommen.Die großen Dampfbeiboote bzw. großen Motorbeiboote waren besonders den Chefs vorbehalten,Kapitänen,Admirälen und was es sonst noch so gab.
Bei deren Ausstattung muß es sich so zugetragen haben wie wenn du heute ein neues Auto bestellst,Extras auf Wunsch aber mit Zuzahlung.
Ich habe Fotos von Chefbooten gesehen bei denen war die Kajüte offen,bei anderen mit einer Persenning versehen,andere mit einer Tür verschlossen.
Eins hatte sogar eine,in der Mitte geteilte,Schiebetür.

Ich glaube das man bei Geschützen und Geschützlafetten auch nicht behaupten kann das es so und so war und damit basta.
Gerade Waffen unterlagen einer Entwicklung die mit rasanter Geschwindigkeit erfolgte.Was heute hoch modern war galt morgen schon als veraltet.

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versenkbares 7,5 cm U-Boot Geschütz
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15 cm Geschütz der Emden
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8,8 cm U-Boot Geschütz in einem Ingolstadter Museum
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Zeichung eines 15 cm Geschützes in Kasemattaufstellung
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U-Boot Geschütz mit Rohrkrepierer
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U-Boot Geschütz
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U-Boot Geschütz
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