Bolivianisches Rosenholz.

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Bolivianisches Rosenholz.

Beitrag#1von gnoib » 12. Dez 2012, 01:25

Bolivian Rosenholz, ist nicht Rosenholz im wahren Sinne. Anstatt Dalbergia hat es Macherium im Namen.
Trotzdem gehoert es zu den Eisenholzern. Es hat alle Qualitaeten von echtem Rosenholz, haerte, dichte der Fasserung, Farbe und Ton.
Es kostet rund die Haelfte.
Problem, Bretter mit vernuenftigen Durchmesser und laenge zu bekommen, da der Baum nicht sehr dick wird.
Wenn man gute Bretter angeboten bekommt muss man zuschlagen.

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Re: Bolivianisches Rosenholz.

Beitrag#2von gnoib » 12. Dez 2012, 02:08

Wie laestt sich das Holz verarbeiten.
Klebequalitaet ist sehr gut, Kaltleim, Epoxy und Sekunden Kleber.
Saegen :
Planken Sagen geht erstaunlich gut, vorrausgestetzt man hat ein gutes Blatt drin. Man sehr schoen und sicher seine Planken ziehen und wegen der haerte hat man auch sehr wenige Blattmakierungen.
Saegen mit der Laubsaege geht auch hervorrragend man mus nur Geduld haben. Mit der E-Laubsaege muss man sehr vorsichtig sein weil sich dann schnell grosse Hitze am Blatt aufbaut und es peng macht. BIONG und weg ist das Blatt.

Hobeln:
Da muss man sehr vorsichtig sein und sich mit zehntel mil begnuegen, denn da wird enorme Hitze aufgebaut, sei es mit einem Hobel mit Messern oder Schleiftrommel.


Biegen :
Jetzt lernen wir wieso das Eisenholz heisst. Das Zeuch ist so hart das es nicht gebogen werden kann, ohne massif nachzuhelfen.
Vorkochen, 24 Std und dann dampfen hat bei mir am besten funktioniert. Die Biegung hat keine Nachspannung. Einmal gebogen und trocken und die Form besteht.

Schleifen :
Da kann man am Anfang rechtrustikal vorgehen, 80er Papier, oder sogar 50er, damit sich was tut. Polier schliffe koennen mit 200 erreicht werden.

Warnung. Der Schleif, Saege und Polierstaub ist extrem fein, deswegen kann er zu alergischen Reaktionen fuehren.

Da der Staub so fein ist kann man ihn auch als Toenungsmittel fuer Epoxy einsetzen.

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Re: Bolivianisches Rosenholz.

Beitrag#3von Dicker » 12. Dez 2012, 08:42

Jo, die Rosenhölzer sind ja weit verbreitet. Ich hab noch Funierleisten aus
indischem Rosenholz. Aber so eine ganze Bohle ist auch was Feines.
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Re: Bolivianisches Rosenholz.

Beitrag#4von jörg » 12. Dez 2012, 11:27

ja das würde mir auch für meine "flyer" gut gefallen. da suche ich noch eine ausgefallene beplankung für das runde deck. hat jemand vorschläge was zu einem schwarzen lack rumpf mit großen goldenen buchstaben passt.
gruß jörg
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Re: Bolivianisches Rosenholz.

Beitrag#5von I.AO † » 12. Dez 2012, 11:32

Hey Jörg ,

da würde ich mal bei den hellen Hölzern schauen , und für die eventuell vorhandenen Aufbauten wieder auf ein dunkles Holz gehen damit ein schöner Kontrast entsteht .
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Re: Bolivianisches Rosenholz.

Beitrag#6von jörg » 12. Dez 2012, 11:50

ja das waren in ungefähr auch schon meine gedanken,jedoch sind die schönen dunklen oder hellen hölzer meist auch schwer. ich habe letzten in einer sendung ein beispiel für das kalfatern mit dunklen röntgenfotos gesehen. hat das schon einmal jemand gemacht und erfahrungen gesammelt, die kalfaterung war extrem feingliedrig und sah dadurch sehr edel und sauber aus.
jörg
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Re: Bolivianisches Rosenholz.

Beitrag#7von I.AO † » 12. Dez 2012, 12:09

Jörg dann bau das Deck aus leichtem Holz und beplanke es mit dem gewünschten aus Furnier .
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Re: Bolivianisches Rosenholz.

Beitrag#8von gnoib » 12. Dez 2012, 15:45

Ich wuerde dir ein Ahorn/Maple empfehlen, entweder Curly oder Birdseye. Ein hartes Holz aber auch ein leichtes Holz. kann man wunderbar bis auf einen oder zwei mill verarbeiten.
Ich stell mal als naechstes diese beiden Ahorn vor.
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