Ein günstiges und legendäres Modell zum Testen und Lernen

Hier können Schiffsmodelle vorgestellt werden, die sich als Einsteigermodelle eignen, Bastelspaß & Fahrvergnügen garantieren.
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Ein günstiges und legendäres Modell zum Testen und Lernen

Beitrag#1von I.AO † » 5. Dez 2012, 09:39

Ein Hallo allen Interessierten ,

hier entsteht ein ansehnliches Modell zu einem günstigen Preis , um euch die RC - Technik etwas näher zu bringen und zu probieren ob euch unser schönes Hobby liegt.

Wenn ihr weiter lest , werdet ihr feststellen, dass es sich um eine Bauanleitung handelt.

Folgt den Schritten und ihr werdet Erfolg haben.

Ich habe mich extra dazu entschlossen einen Kunststoffbausatz zu verwenden um den Bedarf an Werkzeug auf ein Minimum zu beschränken.

Desweiteren ist meine Werft zur Zeit eine Baustelle , so das dieses Modell der Titanic 1:400 von Revell am Wohnzimmertisch entsteht .

Weicht bitte nicht auf den kleineren Maßstab aus , auch wenn der im Preis günstiger ist !!!!!!

Dort würden für Einsteiger unüberwindlich Probleme entstehen.

Als Ziel habe ich mir gesetzt mit 200,-€ auszukommen , komplett mit Ladegerät .


FRAGEN BITTE HIER STELLEN !
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Was braucht man noch

Beitrag#2von I.AO † » 5. Dez 2012, 09:40

Kommen wir zum benötigtem Werkzeug !!!

Dieses ist aber nicht im Komplettpreis enthalten da man es ja immer wieder verwenden kann .

Was wird gebraucht ?

1.Mutterns Wäscheklammern , die Nagelfeile könnte man auch stibitzen .

2.Etwas Schleifpapier in verschidenen Körnungen .

3.Einen Cutter oder ein scharfes Kartoffelmesser.

4.Gummiringe in verschiedenen Durchmessern.

5.Eine Lötpistole oder Lötkolben , sowie einen kleinen Lötbrenner für Feuerzeuggas .

6.Pinzetten in verschiedenen Ausführungen. (Mutter)

7.Ein Brett ca.75x20cm , dieses wird zum schneiden und zur Algemeinen Bauunterlage benötigt , es sollte nicht zu dünn sein. ein Rest aus dem
Baumarkt oder Abfall beim Tischler reicht da . der gute Tisch soll ja heile bleiben .

8.Eine Schraubzwinge und ein kleiner Schraubstock ( zum klemmen mit Schraube nicht mit Saugnapf )

9. Ein Schlüsselfeilenset

10.Eine kleine Kunststoffschale mit Deckel zb. ein leerer Fleischsalatbehälter

11.Eine Laubsäge mit Metal Sägeblättern

12.Eine Bohrmaschine mit vorzugsweise kleinen Bohren , welche seht ihr im weiteren Bericht


WIRD NOCH ERGÄNST !!!!!!!!!!!!!
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Warum dieses Modell

Beitrag#3von I.AO † » 5. Dez 2012, 09:44

Warum ausgerechnet die Titanic ?

Ich habe nach einem möglichst großen und günstigen Modell gesucht.

Bei den Grauen wäre die Auswahl sehr viel besser gewesen , aber das ist nicht jedem seine Sache.

Also bin ich bei der Titanic gelandet.

Wobei ich hoffe , das eine oder andere weibliche Wesen für den Modellbau zu gewinnen .

Es gibt ja auch Männer die Stricken .

Auch andere Modelle sind möglich , liegen aber im Preis zum Teil viel höher oder sind um etliches kleiner .

Falls jemand das Schiff in 1:350 bauen möchte stehe ich mit Rat bereit .

Ebenso stellen wir hier im Forum unser Wissen auch für die graue Flotte gerne zur Verfügung.

Ich werde das Modell aus der Box bauen ohne Supern und irgendwelche Effekte , Lackiert wird mit Pinsel .
Es soll ja wirklich JEDER bzw. JEDE nachbauen können !!!!

Wer mehr rausholen (verschönern im Detail) möchte , kann sich diesen Baubericht ansehen.
Aber dran denken alle dort entstehenden Öffnungen müssen wasserdicht verschlossen werden. Sonst passiert das gleiche mit dem Modell wie dem Original .
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Was braucht man noch

Beitrag#4von I.AO † » 5. Dez 2012, 09:45

Vor Baubeginn sind noch ein paar Anschaffungen nötig:

1. Die Schiffsschrauben, man kann zwar die aus dem Bausatz verwenden sind aber nicht zu empfehlen !
Mein Rat , *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. *** Artikelnummer Art-Nr. M412B / 1x ) (Art-Nr. M316L / 1x) (Art-Nr. M316R / 1x).

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Zu finden unter Beschlagteile , Schiffsschrauben .
Rechtzeitig bestellen es kann schon mal etwas dauern bis die ankommen, sind nicht immer auf Lager .

2. Messingdraht 1mm ,bitte darauf achten das er ohne Knickungen und Biegungen zu Hause ankommt , da werden später Wellen daraus.
Messingrohr mit 1,5mm Innendurchmesser. Beides wird in der Regel als Meterware angeboten
Weiter wird Messingrohr 1,1mm Innendurchmesser und 1,5mm Außendurchmesser benötigt , dieses gibt es in verschiedenen Längen, man benötigt etwa 40cm.

3.Eine Injektionsnadel mit 0,8mm Schlauch , in der Apotheke zu erhalten . Es ist ein Cent Artikel .

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4. Eine 20 ml Einwegspritze mit der dicksten Nadel die zu bekommen ist . ebenfalls ein Cent Artikel .

5.Etwas Wäls- oder Gleitlagerfett , ein Fingerhut voll reicht Masse ( zu erhalten zb. auf Baustellen bei einem netten Lader oder Baggerfahrer ) als Behälter bieten sich alte Filmdosen bzw.Ü-Eier an .

WIRD NOCH ERGÄNST !!!!!!!!!!!!!!!
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Bau der Welle

Beitrag#5von I.AO † » 5. Dez 2012, 09:47

Vor weg noch ein Tipp zur benutzung des Schraubstocks , das Baubrett über die Tischkante schieben , zum Schutz ein Frühstücksbrett unter die Tischplatte und mit der Schraubzwinge befestigen.
Anschlissend kann der Schraubstock am Baubrett befestigt werden.

Als erstes wird das Stevenrohr für die mittlere Schraube gefertigt .

Dazu schneidet man vom Messingrohr (1,5 mm Innendurchmesser) 5cm ab.
Dann bohrt man in die Mitte ein 1,5mm großes Loch. Hierzu empfiehlt es sich das Rohr an der Stelle mit der Feile leicht abzuflachen, dann rutscht der Bohrer nicht so einfach ab.

Anschließend vom Rohr mit 1,1mm Innendurchmesser 1,5cm abschneiden und in die Bohrung einlöten. (Es wird die Fettzuleitung )
Nach dem abkühlen das 1,5 mm Rohr mit einem entsprechenden Bohrer durchbohren (steckt ja von oben das kleine Rohr drin), sowie das 1,1mm mit einen 1mm Bohrer vorsichtig durchbohren, da das durchbohren des anderen Rohres jenes unten "verstopft" hat.

Dann werden vom Rohr 1,1mm Innendurchmesser 2 Stücke von je 3cm abgeschnitten und die Enden ebenfalls mit einem 1mm Bohrer wieder geöffnet.

Diese beiden Stücke werden nun 5mm von beiden Seiten in das präparierte Teil eingeschoben.

Als nächstes wird der 1mm Messingdraht auf 15cm abgelängt und durch das "Rohr" durchgeführt, damit alles fluchtet, hierbei kann man auch die 3 Teile nacheinander auf den Draht schieben wenn man den Draht nicht durch bekommt, es ist darauf zu achten das der Draht nicht geknickt wird!

Im nächsten Schritt wird das "kleine Rohr" mit dem "großen Rohr" verlötet, dabei sparsam mit Lötzinn und Flussmittel sein, da der Draht sich weiterhin frei drehen soll.

Wen das erfolgreich erledigt ist , wird der Draht, im folgenden "Welle" genannt in die 4-Blatt Schraube eingelötet.

Dazu wird etwas Lötzinn in die Bohrung der Schraube gegeben, die Welle mit der Spitze in Flussmittel getaucht und ebenso in die Bohrung der Schraube gesteckt.
Falls dieses nicht gelingt , kann man auch etwas Flussmittel in die Bohrung geben und das Ende der Welle Leicht verzinnen .

Nachdem das ganze einmal kurz mit dem Gasbrenner auf etwa 300°C (Flussmittel dampft) erhitzt wurde ist so eine sichere Verbindung zwischen Welle und Schraube hergestellt.
Das Ergebnis sollte so aussehen

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Einbau Vorbereitung der Mittlerenwelle

Beitrag#6von I.AO † » 10. Dez 2012, 16:41

Zum Vorbereiten gehört das in jede Rumpfschale eine Halbrundkerbe von 1mm Tiefe gefeilt wird .
Die Lage der Kerbe entnehmt bitte dem Foto .

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Jetzt wird das Stevenrohr mit Welle und Schraube bei einer Rumpfhälfte in die Kerbe gelegt und der Rumpf nach Bauanleitung zusammen geklebt .

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Falls die Schraube nicht in die Aussparung passt , kann man an der Narbe etwas abfeilen .
Dabei ist darauf zu achten , das das Stevenrohr NICHT mit verklebt wird . Die Ausrichtung erfolgt später .

In die Aussparungen für den Bausatzständer werden kleine Reste von den Gußästen eingelegt und verklebt .

Nach dem der Kleber ausgehärtet ist wird wiederum Kleber dünn auf die Klebenaht aufgetragen und aushärten lassen .
Das wird so oft widerholt bis der Rumpf dicht ist außer an dem Stevenrohr .

Jetzt sollte der Ständer montiert werden damit das Modell eine gute Abstellmöglichkeit hat , hierbei müssen die beiden Nasen entfernt werden die in den Rumpf einrasten würden da die Nuten ja nicht mehr vorhanden sind .
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Vorbereitung der Beleuchtung

Beitrag#7von I.AO † » 5. Jan 2013, 17:29

Eine Beleuchtung werde ich zwar nicht einbauen aber für die Optik ist dieser Arbeitsgang auch so sehr förderlich .
Alle Bullaugen müssen aufgebohrt werden und das von Hand , es macht einfach mehr her als sie mit Farbe darzustellen .

Jeder der hier nachbaut möchte es sich gut überlegen den einmal angefangen muss man da durch sonst sieht es nicht aus .

Ich zähle sie lieber nicht .

Anschließend wird der Grad von den Bohrungen mit Schmirgelpapier entfernt .
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Wellenhosen und Außenwellen

Beitrag#8von I.AO † » 15. Mär 2013, 14:08

Die Schlingerkiele werden nach der Bauanleitung befestigt und es geht an die Wellenhosen , da ist etwas Vorarbeit zu leisten .

Als Erstes wird der Nippel zur aufnahme der Bausatzschraube entfernt , danach die Wellenhose mit einem 1,5 mm Bohrer von Hand durchbohrt . ( Beim Einsatz einer Maschine besteht die Gefahr das der Kunststoff schmilzt . )
Es gibt im Handel Bohrer mit Überlänge

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Nach dem durchbohren der Wellenhosen , werden diese nach Anleitung montiert . Den Kleber gut aushärtenlassen und anschließend die Bohrung verlängern so das sie bis in den Rumpf reicht .

Die Außenwellen und Stevenrohre werden in der gleichen Art hergestellt wie für die Mittelwelle , nur die Längen ändern sich .
Bei dem Röhrchen fürdie Fettzuleitung und dem 1,5 mm innen bleiben die Längen gleich . Für eins der 1,1mm innen reicht eine Länge von 1cm ,das andere muss ermittelt werden , da jeder einen etwas anderen Winkel haben wird .
Dazu wird auf dem Rohr eine 5mm Markierung an einem ende angebracht und das Rohr mit dieser Markierung zuerst in die Wellenhose geschoben und zwar soweit das es möglich ist das 5 cm lange 1,5 mm Rohr ohne Spannung aufzuschieben bis zur Markierung .
Nun wird außen am Ende der Wellenhose eine Markierung auf dem Rohr angebracht ,dieses gezogen und abgeschnitten .Dadurch ist die nötige Länge ermittelt .
Jetzt kann das Ganze gelötet werden , dran denken das ein Draht eingeführt wird wegen der Fluchtun .

Für die Wellen wird wider ein 1 mm Draht verwendet von ca. 15 cm Länge .
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Anordnung der Schrauben

Beitrag#9von I.AO † » 2. Jun 2013, 13:32

Da es sich um ein ziviles Schiff handelt , ist die Schraube auf der Mittelwelle rechtsdrehend . Das bedeutet ,die Backbordschraube ( in Fahrtrichtung links ) wird auch rechtsdrehend , die Steuerbordschraube dreht also entgegengesetzt .( Bei der Marine ist es anders , dort dreht die Mittelwelle links und auch die Backbordwelle , bei 2- oder 4- Schraubern dreht Backbord links und Steuerbord rechts . )
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Das Ruder

Beitrag#10von I.AO † » 2. Jun 2013, 16:47

Als nächstes ist das Ruder dran .

Ich werde es nicht vergrößern da ich Wert auf ein, dem Original möglichst nahekommendes Fahrverhalten lege .

Es wird dem Bauplan entsprechend zusammen geklebt und dann beginnt die eigentliche Arbeit .
Als Welle dient wieder der 1mm Draht .
Zuvor werden die beiden Aufnahmen für das Ruder am Rumpf entfernt .
Dann das Ruder mit einer Klemme am Rumpf fixiert .

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Nun können die Schaniere auf 1mm aufgebohrt werden , soweit wie man von unten kommt .
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